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17.09.2017

Möge Die Macht Mit Dir Sein (Teil 3)

An diesem Morgen war ich so aufgeregt, dass ich kaum frühstücken konnte. Mama sah mich überrascht an, als ich meine Schultasche packte, um mich zehn Minuten zu früh auf den Weg zu machen.

"Ich dachte, du hast heute einen Mathe Test?"
"Yep." Ich schulterte meine Tasche.
"Hast du dich auch vorbereitet?"
Ich konnte das freche Grinsen nicht verstecken. "Darauf kannst du wetten."
Sie schoss mir ihren was-hast-du-vor Blick und reichte
mir mein Pausenbrot. "Aha." Sie betonte das auf eine Art, wie nur sie es kann. "In dem Fall, mach's gut."
"Danke. Und dir einen schönen Tag."
OK, ich trug etwas dick auf. Aber ich fühlte mich super. Der Sieg war nah, ich wusste es.

Weil ich so früh dran war, reichte es noch für ein kurzes Fussballspiel mit Dany und den Kumpels. In der Nacht hatte es geregnet. Der Schulhof war voller Pfützen, Turnschuhe und Socken bald durchnässt. Das ging in Ordnung – bis mir siedend heiss der Spickzettel in der Socke einfiel. Ich klaubte ihn heraus und strich ihn auf dem Oberschenkel glatt. Zu spät. Die Tinte war total zerlaufen.

Doch drei Spicker blieben; mehr als genug, mir den Sieg über Monika zu sichern.
Dann schlug das Schicksal zu.