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23.07.2017

Möge Die Macht Mit Dir Sein (Teil 1)



Man nennt mich Luke Skywalker. Mein bester Freund, Dany, gab mir diesen Spitznamen. Sein Vater hatte dieses richtig coole Star Wars Todesstern Computerspiel zu seinem Geburtstag organisiert. Ich schaffte so zirka eine Zillion Punkte und eine Stimme verkündete: "Die Macht ist stark in jenem dort." 

Von da an war ich Luke Skywalker. Im richtigen Leben Luca Lüthy. Oder manchmal Luca Lüthy! Zum Beispiel wenn Mam entdeckt, dass ich den Müll nicht rausgetragen habe – wieder einmal.  

Es ist nicht einfach, der coole Typ zu sein und immer im Rampenlicht zu stehen. Die Leute achten darauf, was du tust und sagst. Und egal, wie cool du bist, manche Leute lassen sich einfach nicht beeindrucken.

Zum Beispiel Monika.
Ich dachte immer, alle Mädchen seien doof. Aber Monika klettert auf Bäume, pfeift lauter als meine Freunde und macht die grössten Kaugummiblasen der Welt. Sie ist auch ziemlich cool, soweit das bei Mädchen möglich ist. Sie ist ausserdem gut in Mathe und verpasst nie eine Gelegenheit, mich damit aufzuziehen.

"Ich kann in jedem beliebigen Mathe Test genauso gut sein, wie du", gab ich neulich zurück.
"Wie letztes Mal, hä?"
Ich fühlte, wie meine Ohren rot wurden. "Da hatte ich Kopfweh."
"Na klar! Du hattest noch nie eine bessere Note als 4."
"Woher willst du das wissen?"
"Ein kleines Vögelchen hat's mir gezwitschert." Monika zwinkerte Dany zu, der neben mir stand. Sein Gesicht war ganz rot, und er starrte auf seine Turnschuhe.

Das konnte ich doch nicht auf mir sitzen lassen?
(Fortsetzung folgt) 

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