Cookies

This site uses cookies, for example to provide statistics, or to enable you to post comments. If you don't want that, please, adjust your personal browser to block cookies. (If you do so, the site might not run smoothly anymore.)
I apologise for any inconvenience.

Diese Seite verwendet Cookies, z.B. zum Erstellen von Statistiken, aber auch, um das Posten von Kommentaren zu ermöglichen. Ist dies unerwünscht, bitte den persönlichen Browser so einstellen, dass Cookies blockiert werden. (Es könnte sein, dass dadurch die Seite nicht reibungslos läuft.)
Ich entschuldige mich für eventuelle Unannehmlichkeiten.

14.05.2017

Go West! (Teil 6)



Ein schlauer Politiker hat herausgefunden, dass es weniger kostet, einer Familie den Neuanfang zu finanzieren, als sie im Armenhaus durchzufüttern. Man erhält die Schiffspassage, eine kleine Summe, um über die erste Zeit zu kommen, und ab geht’s. Ich dachte, diese Familien siedelten in Brasilien und Argentinien, aber offenbar haben sich einige für die Vereinigten Staaten entschieden.


Arme Ida. Auf mich warten ein Ehemann und ein Heim. So wird es einfacher sein,
Wurzeln zu schlagen. Sie hat einen Mann, einen kranken Vater und zwei kleine Kinder. Es
muss sich anfühlen wie ein Sprung ins Leere. 

Man sagt, in Amerika liege das Gold auf der Strasse. Ich glaube das nicht. Es wird

nicht viel anders sein als in der Schweiz. (Ich sage absichtlich Schweiz, nicht Daheim.
Kalifornien ist jetzt mein Zuhause.) Wenn man etwas erreichen will, muss man dafür arbeiten. 

Für eine sorglose Zukunft ist mir keine Mühe zu schwer.

Ich weiss, ich werde glücklich. Es kann gar nicht anders sein. Ich darf nicht auf diese zaghafte Stimme in meinem Innern hören, die mir Wenns und Abers vorplärrt. Mein Mann und ich werden uns lieben und viele Kinder haben. Unsere Farm wird sogar einen kleinen Gewinn abwerfen, und vielleicht werde ich eines Tages meinen Geschwistern Geld nach Hause schicken können – in die Schweiz, wollte ich sagen.

Ende

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen