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30.04.2017

Go West! (Teil 5)


"I am, you are, he/she/it is..." Die Tunwörtchen sind leichter als im Deutschen. Überhaupt scheint es weniger Ausnahmen zu geben. Ich bin nicht die erste, die eine fremde Sprache lernen muss. Ich werde es schaffen!
 
Sobald der Sturm vorbei ist, gehe ich an Deck. Ich brauche frische Luft. Ida kommt sicher mit. Sie stammt aus einem Dorf bei Bern, und wir haben uns in Amsterdam getroffen.


Wie verloren und mutlos ich mir dort vorgekommen bin! Ich wusste nicht, dass es so riesige Städte gibt. Die grösste Ortschaft, die ich bisher gesehen hatte, war Aarau. Seither weiss ich, was Heimweh bedeutet; ganz allein in der Stadt, eine Fremde, die weder Geld noch Sprache kennt und sich leicht verirrt.
 
Ich fand heraus, dass ich mit der Gasthausrechnung betrogen worden war, aber
was hätte ich tun können? Dabei hatte ich noch Glück. Man munkelt von Leuten, die ihr gesamtes Geld an Schlepper verloren haben. Es gibt Verbrecher, die sich darauf spezialisiert haben, arglosen Auswanderern die unsinnigsten Ausrüstungen zu verkaufen.

Ich war so froh, als ich die Busers traf. Auch sie waren glücklich, jemanden zu finden, der Schweizerdeutsch spricht und in derselben Situation ist. Ida und ich wurden sofort Freundinnen und schworen uns, den Kontakt auch in Amerika nicht abreissen zu lassen. Ich
habe ihr meine Adresse gegeben. Ida versprach mir ihre zu schicken, sobald sie weiss, wo sie
sich niederlassen werden. 

Busers nehmen am Auswanderungsprogramm teil. 
(Fortsetzung folgt)

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