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28.01.2017

Go West! (Teil 1)

Was tue ich eigentlich hier? Warum habe ich mich zu diesem Abenteuer überreden lassen? Ich wünschte, ich könnte sterben!

Der Anfang war ganz harmlos. Eine Menschenmenge hatte vor dem Gemeindehaus gehangen wie ein Bienenschwarm; unter ihnen meine Freundin Theres. Als sie mich vom Gemischtwarenhändler kommen sah, winkte sie mir aufgeregt zu:


"Das musst du lesen!"

Sie schob mich durch die Schaulustigen zum Anschlagbrett. Hatte jemand seine Hochzeit angekündigt? Wer war gestorben?

Doch was die Leute so angeregt diskutierten, war ein Plakat:

Gesucht

Welche junge, arbeitswillige Frau wäre bereit, mich in Amerika zu ehelichen? Passage bezahlt. Ernsthafte Absichten garantiert. Kontaktadresse: Huber&Gutknecht, Fürsprecher, Aarau

"Toller Streich, was!", Theres stiess mir den Ellbogen in die Seite. "Als ob es in Amerika nicht genug Frauen gäbe."

"Vielleicht möchte er jemanden, mit dem er Schweizerdeutsch sprechen und über die Heimat plaudern kann?", schlug ich vor.

"Hedwig, bitte! Welche anständige Frau liesse sich darauf ein, ganz allein nach Amerika zu reisen, verlobt mit einem Mann, den sie noch nie gesehen hat?"
(Fortsetzung folgt)

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