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19.06.2016

Was sonst los war...




Am 14. Juni wurden in der Dampfzentrale Bern die Literarischen Auszeichnungen des Kantons Bern vergeben. Als mir die Einladung ins Haus trudelte, hatte ich gleich zwei angenehme Überraschungen:
1.) AUTILLUS Mitglied Lorenz Pauli erhielt für sein Werk "Pass auf mich auf" den "Prix Trouvaille".
2.) Mit Regina Dürig gehörte eine zweite Kinder- und Jugendbuchautorin zu den Preisträgern.
 
Laudatio für Lorenz
Es ist gar nicht selbstverständlich, dass Kinderbücher ausgezeichnet werden. Oft
richten sich die Nominationen nach Rezensionen in der Tagespresse, Fernsehen und Radio. Da Kinderbücher in diesen Medien aber so gut wie nie erwähnt werden, sind Autoren aus diesem Schaffensbereich eigentlich von vornherein chancenlos. Dass die Deutschsprachige Kantonalbernische Literaturkommission anders arbeitet, hat sich für die Kinder- und Jugendliteratur gelohnt.
 
Regina Dürig liest aus "2 1/2 Gespenster"
Noch immer wird Kinder- und Jugendliteratur in der Öffentlichkeit oft als "nicht richtige Literatur" angesehen. Sie ist ja nur für die Kinder. Wie falsch diese Ansicht ist, machte Lorenz Pauli in seiner Dankesrede klar.
Sinngemäss: Er schreibe für die Kurzen, die kurze Geschichten mit kurzen Wörtern und grossen Buchstaben mögen. Er sei nie einer für lange Wörter gewesen. Aber er sehe sich immer gerne als Dealer für die Einstiegsdroge Kinderbuch. Denn nur dank Menschen wie ihm, die Kinder mit Geschichten "anfixten", sei es garantiert, dass die Kurzen eines Tages zu längeren Büchern mit längeren Wörtern und kleineren Buchstaben greifen.
 
Lorenz Pauli bricht eine Lanze für die Kinderliteratur
Was Lorenz in seiner Bescheidenheit nicht sagte: Die Arbeit an den kurzen Geschichten mit kurzen Wörtern ist um einiges schwieriger, als einfach auf längere Wörter ausweichen zu können. Schon Hemingway brachte es auf den Punkt: Es ist harte Arbeit, es leicht aussehen zu lassen.



Webseite Amt für Kultur Kanton Bern:



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