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12.03.2016

Die Venezianischen Perlen - Prolog (Teil 9)


Alle Köpfe drehten sich in ihre Richtung. Eine Welle der Befriedigung erfasste Stevenson. Da war die blonde Frau von der Überwachungskamera. Offensichtlich hatten sich der Mann und sie getrennt. Keine schlechte Idee, da die Polizei nach einem Pärchen Ausschau hielt. 

Die Aufregung eines Jägers, der sich seiner Beute nähert, packte Stevenson. Er musste jedoch vorsichtig sein. Er schlug seine Zeitung auf und verbarg sich dahinter. Die Frau kannte ihn zwar nicht, aber es war besser, nichts zu riskieren.


Sie hatte die Figur eines Models, und ihre Kleider schrien Armani und Gucci. Mit ihrem englischen Pass in der perfekt manikürten Hand fächelte sie sich Luft zu. Ihre langen, blonden Haare und der zartrosa Lippenstift liessen sie wie eine Barbie-Puppe aussehen. Die Leine, an der sie
einen Collie mit sich führte, war mit Swarovski-Steinen besetzt. 
Der Hund wies nur wenig weiss an Brust, Bauch und Schwanz auf. Der Rest war strahlendes Gold mit einigen schwarzen Flecken. Das Fell war sehr dicht. Unterhalb der Hundeohren floss es wie eine Löwenmähne herunter. 

Der Collie war jung und neugierig. Er schnüffelte an jeder Ecke. Die Besitzerin regte sich auf, als er auf ein Kleinkind in einem Kinderwagen zustrebte. 
"Schau, da ist Lassie", rief das Mädchen mit dem rosa Rucksack und winkte dem Hund.
Der Collie wandte sich ihr zu, aber die Besitzerin riss ihn zurück, hielt ihn dann am Halsband nahe bei sich. 
Stevenson schüttelte den Kopf. Die Frau hatte keine Ahnung, wie man mit Hunden umging.
"Also, wozu wollen Sie das Gepäck durchsuchen?", fragte sie nochmal.
(Fortsetzung folgt)
Aus: "Die Venezianischen Perlen". Krimi für 8-12-Jährige

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