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26.03.2016

Die Venezianischen Perlen - Prolog (Teil 10)



"Für Ihre eigene Sicherheit, Madam", erklärte ein Beamter.

"Also wenn es denn sein muss." Sie seufzte und reichte dem Mann die Schlüssel. "Bedienen Sie sich."

Während der Sicherheitsbeamte sich abmühte herauszufinden, welcher Schlüssel in welches Schloss ihrer zahlreichen Gepäckstücke passte, schritt die Frau durch den Metalldetektor. Es pfiff laut, als sie ihren Hund durchführte. 

Frohe Ostern!
Stevenson liess seine Zeitung sinken, um zu sehen, was da vor sich ging. Gleichzeitig schätzte er die Frau ein. Er wusste, dass der Mann, der sich Nuzzolo nannte, Italiener war. Diese Frau hatte einen englischen Pass und sprach mit einem gekünstelten Oberschichtsakzent. Sie spielte die Dame.

"Es könnte an Ihrem Gürtel liegen." Die Beamtin zeigte auf die breite Goldkette, die Barbie trug. "Nehmen Sie ihn bitte ab, und
versuchen Sie es nochmal."

"Könnten Sie den Hund halten?"

"Natürlich."

Barbie reichte ihr Leine und Gürtel. Dann schritt sie durch den Detektor und kam zurück. Der Alarm blieb stumm.

"Danke." Die Beamtin gab ihr Hund und Gürtel zurück.

Barbie nickte lächelnd und legte sich den Gürtel wieder um. Der andere Beamte hatte seine Aufgabe erledigt und händigte ihr die Schlüssel aus. Barbie setzte sich auf einen Stuhl neben den Jungen aus der Schweiz. 

Sie begann, den Hund zu streicheln und ihm zuzusäuseln. Nun wandte sie sich dem Jungen zu. "Reist du etwa allein?" 

"Ja, Madam."

"Oh, du armes Ding. Kinder sollten nicht ohne Begleitung reisen."

"Ich bin dreizehn." Er klang beleidigt.

Stevenson lachte hinter seiner Zeitung in sich hinein.
(Fortsetzung folgt)

 

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