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10.10.2015

Die Venezianischen Perlen - Prolog (Teil 1)

Vor ziemlich genau einem Jahr erschien der Kinderkrimi DIE VENEZIANISCHEN PERLEN. Es wird also Zeit, den Geburtstag zu feiern. Während der nächsten Wochen wird hier in Häppchen der Prolog zu lesen sein. Ich hoffe, er gefällt Euch.



Prolog

"Da wären wir, Sir." Der Taxifahrer drehte sich zu seinem Passagier um.
Howard G. Stevenson sah von seiner Zeitung auf. RAUB ERSCHÜTTERT PENZANCE: BERÜHMTE PERLEN VERSCHWUNDEN. POLIZEI TAPPT IM DUNKELN, verkündete die Schlagzeile. Er faltete die Zeitung ordentlich zusammen und legte sie in seinen Aktenkoffer. Dann bezahlte er den Taxifahrer und stieg aus.
Der massgeschneiderte, graue Anzug unterstrich Stevensons grosse, schlanke Gestalt. Die kahle Stelle an seinem Hinterkopf glänzte fast so sehr wie seine Schuhe, und sein silbergrauer Schnurrbart war perfekt gestutzt. Er war in den Sechzigern, konnte den perfekten Gentleman spielen oder den Tattergreis, wenn es ein Job verlangte.
Heute war er sein zackiges Selbst. Mit seinem Aktenkoffer in der rechten Hand, den leichten Sommermantel über den linken Arm gelegt, hätte ihn jeder für einen normalen Geschäftsmann gehalten. Doch da war mehr. Stevenson war es gewohnt, dass die Leute seine Anordnungen befolgten, und das zeigte sich in seiner Haltung.
Er betrat das nüchterne rote Backsteingebäude. Der Tresen am Empfang war nachlässig links des Eingangs in die Ecke gepflanzt. Er war mit nur einem Constable besetzt. Der gedrungene Mann mit rotem Gesicht war damit beschäftigt, Notizen zu machen, während er telefonierte. Sein Beitrag zur Unterhaltung bestand hauptsächlich aus 'Hmms' und 'Ähms'.
Stevenson wartete nicht, bis der Constable seinen Anruf beendete. "Ich habe einen Termin mit Chief Inspektor Trelawney." Seine Stimme war laut und forsch; die eines Militäroffiziers.
(Fortsetzung folgt)

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