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29.03.2015

Was sonst los war...


Bibliothek Twann
Vergangene Woche durfte ich bei den Leseprojekten zweier Schulen mitwirken.

Am Montag Morgen war ich nach Twann eingeladen, wo ich in der heimeligen Bibliothek aus DIE VENEZIANISCHEN PERLEN las. Die 5. und 6. Klässler waren für eine erste Stunde an einem Montag bemerkenswert gut drauf. Ich staune immer wieder, was für tolle Fragen den Schülerinnen und Schülern einfallen, was sie alles interessiert. Oftmals stellen sie die spannenderen Fragen, als es Erwachsene tun.
Am Donnerstag war in Seedorf für die 3. Und 4. Klässler Lesenacht angesagt. Hier
las ich seit längerem wieder einmal aus DIE ZIRKUSAFFÄRE. Irgendetwas muss ich anders gemacht haben, als sonst. Zum aller ersten Mal hatte ich hier eine Klasse vor mir, die – wie die Dorfbewohner in der Geschichte – auch die Zirkusleute im Verdacht hatten. Erst nachdem der Zirkusjunge Franco verprügelt wurde, schlug die Meinung der Zuhörerinnen und Zuhörer um. Nach einer kurzen Tee Pause las ich danach noch den Anfang der PERLEN.

In dieser Nacht durften sich die Kinder maximal drei Bücher aussuchen und solange lesen, wie sie wollten. Die Veranstalterinnen hatten extra für die Bibliothek die verfügbaren SJW-Hefte von mir und die PERLEN besorgt. Gleich nachdem ich mich von den Kindern verabschiedet hatte, durften sie auf Buch-Pirsch. Ich hatte mir die Jacke noch nicht ganz übergezogen, als eine der Veranstalterinnen mir mitteilte, meine Geschichten seien schon alle weg. Kann es ein grösseres Kompliment geben?

Bei beiden Anlässen konnte ich feststellen, wie stark die Zuhörerinnen und Zuhörer auf die Szene in den PERLEN reagieren, in der Daniel erzählt, wie er sein Bein verlor. Ich finde diese Stelle selber bewegend. Es freut mich, dass sie mir offenbar gelungen ist.

Zum Schluss überreichten mir die Veranstalterinnen von Twann und Seedorf ein Merci in Form von Blumen und Schokolade – und das, obwohl sie doch die Hauptarbeit leisten und immer wieder dafür sorgen, dass sich Schülerinnen und Schüler für Bücher und das Lesen begeistern. Ich sage "Merci!"
 

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