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31.01.2015

Serena und die Johanniter (Teil 15)



Zwei Hände packten Pauls Schultern. Sobald Serena den Druck schwinden spürte, gaben ihre Knie nach, und sie sank zu Boden. Sie sah, wie Francisco Paul umdrehte und mit einem rechten Haken zu Boden streckte.

Serena hatte Mühe, sich zu konzentrieren. Schnürte Francisco Paul wirklich zusammen, wie ein Paket? War das Jerome, der auf sie zu eilte? Wo kam der Nebel plötzlich her?
Serenas Herz vollführte einen Trommelwirbel. Sie und Francisco warteten im Vorzimmer zum Büro des Grossmeisters. Die Tür schwang auf, und Jerome winkte sie herbei.

Ein grauhaariger Mann stand vor dem leeren Kamin. Serena hatte Grossmeister La Valette schon gesehen, wenn er zur Menge redete, aber sie war ihm noch nie so nahe gewesen. Der Grossmeister drehte sich um.

"Ist das die junge Dame, die uns gerettet hat?", fragte La Valette einen Mann, der hinter einem Schreibpult stand.

"Ja, eure Exzellenz."

Serenas Wangen glühten. "Das war doch nichts", flüsterte sie. Sie hatte das dringende Bedürfnis davonzurennen.

"Nichts?", fragte der Grossmeister. "Dank dir wurden wir aus grosser Gefahr gerettet. Pauls Nachricht hätte dem Feind verraten, wo sie am besten Tunnel graben, und wie sie zur Verbindungsbrücke gelangen. Hätten sie die erst erreicht, wären die Ottomanen wie eine Flutwelle über uns hereingestürzt."

"Mit allem gebührenden Respekt, eure Exzellenz", meldete sich Francisco. "Woher kamen die Tauben? Sie kehren immer zu ihrem Schlag zurück."

Der Grossmeister nickte. "Paul hatte einen Komplizen. Wir schickten die Information nach Mdina, und sie haben ihn geschnappt. Die beiden schmuggelten die Tauben in die Stadt, bevor wir die Tore verbarrikadierten. Anscheinend rechnete Sultan Suleiman damit, uns innert drei Wochen zu überwältigen." Der Grossmeister gluckste. "Dank eurer Wachsamkeit und eurem Mut werden wir wohl noch etwas länger ausharren."
ENDE

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