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17.01.2015

Serena und die Johanniter (Teil 14)

Serena ging zur Taube. Ein silberner Zylinder war an einem ihrer Beine befestigt. Sie hatte ihn gerade losgemacht, als ihr eine Hand schwer auf die Schulter gelegt wurde. Sie wirbelte herum. Paul packte sie fest am Handgelenk.

"Ich nehme das, wenn es dir nichts ausmacht", flüsterte er bedrohlich.

Paul versuchte, ihr die Kapsel zu entreissen. Mit zusammengepressten Lippen versuchte Serena, die Hand mit dem Zylinder so weit wie möglich von ihm weg zu strecken. Sie hätte alle Schätze der Welt für eine freie Hand und die Möglichkeit den Dolch zu erreichen gegeben.

Paul kochte vor Wut. Er drehte Serena herum, verdrehte ihr den Arm. Der Schmerz zuckte heiss durch ihren Körper, aber sie war entschlossen, nicht aufzugeben. Francisco und Jerome konnten nicht weit weg sein. Alles, was sie brauchte, war Zeit. Wieder schoss Schmerz durch ihren Arm und ihre Seite. Das half ihr, ihre Stimmer wieder zu finden.

"Eindringling!", rief sie. Es klang mickerig, sogar in ihren Ohren. Der nächste Versuch gelang besser. "Hier! Eindringling! Posten von Kastilien!"

Paul sah sich gehetzt um, kämpfte dabei unerbittlich weiter mit dem Mädchen. Serenas Kraft verliess sie, ihr Arm wurde taub. Pauls freie Hand kam der Kapsel gefährlich nahe.
(Fortsetzung folgt)

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