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03.01.2015

Serena und die Johanniter (Teil 13)

Bis zur Dämmerung würde es noch dauern. Der Feind hatte sich für den Tag zurückgezogen. Die Luft war schwer vor Hitze und dem süsslichen Geruch des Todes, als sie sich auf den Weg zum Posten Kastiliens machten. Zusätzlich zu seiner üblichen Ausrüstung, hatte Francisco eine Armbrust dabei. Jerome war mit Schwert und Dolch bewaffnet. Letzteren reichte er Serena.
"Man weiss nie", sagte er. Sie nahm die Waffe dankbar an.

Je näher sie  den Befestigungsmauern kamen, desto mehr Gebäude mit Kanonenschäden sahen sie. Francisco, Jerome und Serena versteckten sich in einem Durchgang, der eine gute Sicht auf die Zinnen zuliess, von denen Serena die Taube hatte aufsteigen sehen.
Die Zeit schlich dahin. Nichts geschah. Jerome begann, mit seinem Schwert zu spielen, und mit den Füssen zu scharren. Francisco sah immer häufiger zum Himmel und der voranschreitenden Sonne. Nur Serena sass geduldig da, überzeugt, dass bald etwas eintreten würde.

Plötzlich das Rattern und Quietschen eines sich nähernden Karrens. Sie zogen sich in den Schatten zurück. Der Mann, der den Wagen zog, trug Pluderhosen, einen langen Mantel und einen Turban. Francisco und Jerome entspannten sich. Paul, der Händler.

Gerade, als sich Francisco zeigen wollte, hob Paul die Plane über dem Karren. Zum Vorschein kam ein Vogelkäfig mit einer Taube darin. Er nahm sie in beide Hände, sah sich nach allen Seiten um, dann liess er sie fliegen. Francisco reagierte sofort. Mit einem Schnappen und Surren verliess ein Bolzen die Armbrust. Die Taube stürzte zu Boden.

Paul schrie überrascht auf. Ohne sich umzusehen, wer geschossen hatte, flüchtete er. Francisco und Jerome waren ihm auf den Fersen. Aber die Strassen von Birgu waren das reiste Labyrinth. Schwierig, einen Flüchtigen nicht zu verlieren.
(Fortsetzung folgt)

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