Cookies

This site uses cookies, for example to provide statistics, or to enable you to post comments. If you don't want that, please, adjust your personal browser to block cookies. (If you do so, the site might not run smoothly anymore.)
I apologise for any inconvenience.

Diese Seite verwendet Cookies, z.B. zum Erstellen von Statistiken, aber auch, um das Posten von Kommentaren zu ermöglichen. Ist dies unerwünscht, bitte den persönlichen Browser so einstellen, dass Cookies blockiert werden. (Es könnte sein, dass dadurch die Seite nicht reibungslos läuft.)
Ich entschuldige mich für eventuelle Unannehmlichkeiten.

06.12.2014

Serena und die Johanniter (Teil 11)

Befestigungsmauer von Birgu, 25. Juni 1565

Wie jeden Abend seufzte Serena erleichtert auf, als sie Jerome zu ihrem Treffpunkt kommen sah. So viele Leute starben Tag für Tag.

"Wie geht es dir?", fragte Jerome.

"Gut. Und dir?"

Er nickte lächelnd.

"Hallo ihr zwei." Der Wachsoldat kam näher und grüsste die beiden. Im Lauf der Wochen waren sie Freunde geworden.

"Hallo Francisco", antwortete Jerome. "Was haben unsere Nachbarn heute vor?"

Francisco setzte sich. Sie schauten über den Hafen zur Sciberras Halbinsel herüber. Ein grosser Teil des Ottomanischen Heeres lagerte dort.

Francisco seufzte. "Alles ruhig. Das gefällt mir nicht. Ich wette, die haben etwas vor."
"Vielleicht ruhen sie sich nur aus nach der Eroberung von St. Elmo?", sagte Serena.

Francisco zuckte die Schultern. Zwei Tage zuvor war St. Elmo, das bisher an der Spitze der Sciberras Halbinsel die Hafeneinfahrt geschützt hatte, nach tapferem Widerstand gefallen. Die drei sahen automatisch zur Brücke hinüber, die Senglea und Birgu verband und im Notfall schnelle Truppenverschiebungen erlaubte. Wie lange würden die Festungen St. Angelo in Birgu und St. Michael in Senglea noch widerstehen?

"Ein Gerücht sagt", meinte Francisco, "La Valettes Berater hätten ihm vorgeschlagen, sich mit der Besatzung nach St. Angelo zurückzuziehen und die Zugbrücke zu zerstören, weil es zu viele Ressourcen und Menschenleben koste, Festungen und Städte zu verteidigen."

Serenas Atem setzte aus.
(Fortsetzung folgt)

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen