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22.11.2014

Serena und die Johanniter (Teil 10)

Eine warme Welle schwappte über Serena, und sie spürte, wie sie rot wurde. Jerome setzte sich neben sie und nahm ihre Hand.
"Wir werden immer Freunde sein. Kein Grossmeister und kein Krieg werden uns je trennen können. Meine Pflichten mögen sich geändert haben, aber ich habe immer noch genug Freizeit."

Es kam anders. Nicht nur, dass sich Jeromes Pflichten änderten, bald hatte niemand mehr freie Zeit. Am Morgen des 18. Mai erklangen Warnschüsse von den Kanonen der Festungen St. Elmo und St. Angelo, die den Eingang zum Grossen Hafen flankierten. Die ersten Ottomanischen Schiffe waren am Horizont gesichtet worden.
Von überall her strömten die Bauern mit ihrem Vieh in die befestigten Städte Senglea und Birgu. Soldaten und Ritter halfen ihnen, auch die letzten Feldfrüchte und die Vorräte aus den Kellern einzuholen.

Im Hinterland zog sich eine kleine Besatzung hinter die Mauern der Inselhauptstadt Mdina zurück. Die Tore wurden geschlossen und verbarrikadiert. Die Menschen drängten sich dicht auf den Mauerkronen der Städte zusammen. Voller Furcht schauten sie nach Osten. Soweit man sehen konnte tausende von Schiffen - dicht an dicht.
(Fortsetzung folgt)

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