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04.10.2014

Serena und die Johanniter (Teil 8)

Bevor Graf Manducas etwas erwidern konnte, wandte sich seine Frau erneut an Serena: "Das wäre dann geregelt. Wir wohnen nur ein Stückchen die Strasse hinunter. Jeder wird dir den Weg zeigen können. Wir erwarten dich, sobald du bereit bist. Ich nehme an, du hast Freunde, von denen du dich verabschieden willst."

Dann nickten Graf und Gräfin Manducas dem Kapitän zu und gingen ihrer Wege.

"Hey!", reif Jerome aus. "Das nenne ich Glück. Das Haus der Manducas' ist nicht weit von der 'Auberge de Provence' wo ich mit den anderen Rittern meiner Sektion des Ordens lebe. Wir werden einander öfters sehen." Jerome zögerte und wurde rot. "Vorausgesetzt, du möchtest das", fügte er rasch hinzu.

Serena hatte nicht viel zu erledigen, bevor sie die Galeere verlies, aber da gab es ein paar Leute, von denen sie sich verabschieden wollte. Sie alle gratulierten ihr zu ihrer neuen Stelle. Anscheinend kannte und mochte jeder die Manducas'.

Das Haus des Grafen zu finden, war schwieriger als erwartet.
Schliesslich war Serena fremd in Birgu. Zwei, drei Mal musste sie anhalten und nach dem Weg fragen. Schliesslich entdeckte sie den Palast des Grossmeisters und beeilte sich. Plötzlich packte sie jemand hart am Arm. Serena gab einen Schreckenslaut von sich, drehte sich zu ihrem Angreifer um. Es war Paul.

"Merhaba", grüsste er sie in Türkisch. "Hast du eine Nachricht für mich?"

"Wie bitte?", fragte Serena in der gleichen Sprache.

"Niemand hätte die Explosion überlebt, von der du berichtet hast, ausser es war so beabsichtigt. Ich bin derjenige, den du suchst. Wie lautet die Nachricht? Wann kommen sie?"

"Ich weiss nicht, was du meinst", sagte Serena auf Maltesisch. "Lass mich los oder ich schreie."

Paul gehorchte, nickte aber mit einem gerissenen Lächeln. "Ich verstehe, Schätzchen. Wir sprechen uns später."

Und mit diesen seltsamen Worten war er verschwunden.
(Fortsetzung folgt)

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