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20.09.2014

Die Englische Autorin Elizabeth Hopkinson beantwortet 14 Fragen

Ich freue mich, Euch heute einen "Blog-Hopp" zwischen der Englischen Autorin Elizabeth Hopkinson und mir vorzustellen. Elizabeths historischer Fantasy-Roman SILVERHANDS kam letztes Jahr heraus. Wir haben einander interviewt und Ihr könnt meine Antworten auf ihre Fragen auf hiddengroveextra.blogspot.co.uk (in Englisch) nachlesen.
Elizabeth ist nicht nur Autorin, sondern auch Mutter, spielt in ihrer Kirche und manchmal an der Swanwick Writers' Summer School Klavier und stellt wunderschöne Schmuckstücke und Dekorationen her. Ich bin froh, dass sie auch noch die Zeit gefunden hat, uns einen Blick in ihr Autorendasein zu geben.

SILVERHANDS wurde zum Teil von Märchen inspiriert, und ich weiss, dass du Workshops leitest über Mythen, Legenden und wie man sie in Erzählungen integriert. Wie wichtig sind traditionelle Überlieferungen für dich?
Sehr wichtig. Schon als Kind liebte ich Märchen, und ich lernte mehr darüber, als ich zur Uni ging. Traditionelle Überlieferungen sind das Herzstück jeder Art des Geschichtenerzählens und – weil die ganz alten Mythen und Legenden oft heilig sind – ist jegliche Art des Erzählens ein Stück weit heilig.

Das Ende von SILVERHANDS deutet auf eine Fortsetzung hin. Stimmt das, und wann wird sie veröffentlicht?
Ich habe eine Idee für eine Fortsetzung, die in Japan beginnt. Aber weil ich im Moment einen Agenten für eine ganz andere Geschichte suche, weiss ich noch nicht, was schlussendlich aus der Fortsetzung wird.
Warum hast du mit dem Schreiben begonnen? Gab es ein bestimmtes Ereignis, dass dich dazu veranlasst hat?
Ich erinnere mich nicht daran, wann ich mit dem kreativen Schreiben begonnen habe. Ich schreibe, seit ich es in der Schule lernte. Als kleines Mädchen habe ich in der Schule kleine Bücher aus Ausschusspapier gebastelt, mit dem Hefter der Lehrerin zusammen getackert und sie mit Ölkreiden vollgeschrieben.

Ich "bezeichne" SILVERHANDS als historischen Fantasy-Roman. Wie würdest du dein gewähltes Genre beschreiben?
Auch ich würde es als historische Fantasy beschreiben. Obwohl das eigentlich nur auf meine Romane zutrifft. Meine Kurzgeschichten sind viel gemischter. Manche sind Märchen, manche surreal, manche sind komische Fantasy, manche Steam-Punk…

Was ist für dich schwieriger, das Ausdenken einer Geschichte oder das Polieren?
Eigentlich der Teil zwischen den beiden. Es fällt mir sehr leicht, Ideen zu entwickeln. Das Schwierige ist, die Idee in meinem Kopf in einen Plot zu flechten, der funktioniert. Das Polieren ist wieder leichter, denn wenigstens hat man dann etwas, womit man arbeiten kann.

Hast du eine Lieblingsgeschichte unter deinen Werken und falls ja, welche?
Wie bei vielen Autoren, ist meine liebste Geschichte immer die, an der ich gerade arbeite. Aber es gibt einige meiner Erzählungen, für die ich eine Schwäche habe. Das Märchen "Die Eiskönigin und der Meerkönig" bedeutet mir sehr viel. Und auch das einzige Stück Fanfiction, das ich je geschrieben habe, "Die Dienerin von Gondor".

Wie fügst du das Schreiben in dein tägliches Leben ein?
Ich quetsche das Schreiben zwischen meine Haushaltaufgaben wie Einkaufen und Waschen. Oft nehme ich was zum Schreiben mit, wenn ich einkaufen etc. gehe, und schreibe ein bisschen in einem Café oder einem ähnlichen Ort. Meine Wochen folgen nicht immer demselben Schema; ich improvisiere und lasse normalerweise das Schreiben bestimmen, was geschieht.

Solltest du je Genre wechseln wollen, welches würdest du wählen?
Ich möchte gerne bessere Gedichte schreiben können. Ich habe früher öfter Gedichte geschrieben.

Welcher deiner Sinne beeinflusst dich beim ersten Funken einer neuen Idee am meisten?
Ich würde sagen, das Sehen, weil ich oft eine Idee habe, wenn ich etwas Ungewöhnliches sehe. Zum Beispiel habe ich kürzlich meinen Bruder besucht, und er hatte diese riesige goldene Frau in seinem Badezimmer. Da muss doch eine Geschichte drin stecken.

Gehst du im Zusammenhang mit dem Schreiben an bestimmte Anlässe?
Ich besuche die Swanwick Writers' Summer School jedes Jahr. Sie gibt mir unglaublich viel Hilfe und Unterstützung. Ich gehe ausserdem jeden Oktober ans Ilkley Literature Festival. Gerade habe ich mich für das Blogging Team dort angemeldet, also werde ich Kritiken zu einigen der Anlässe auf www.pickledegg.info veröffentlichen können.

Gehörst du im Zusammenhang mit dem Schreiben irgendwelchen Organisationen an?
Im Moment nur Swanwick, aber das könnte sich in Zukunft ändern.

Wie wichtig ist Leser-Feedback für dich?
Sehr wichtig. Das Schreiben ist eine einsame Sache, und jede Art Leser-Feedback ist ein wertvolles Geschenk. Eine Online-Kritik oder ein Kommentar auf einem Blog oder in einem Webzine kann den Tag eines Autors erhellen.

Wie können dich Leser erreichen?
Am besten über Social Media. Ich bin auf Twitter als @hidden_grove und auf Facebook als Elizabeth Hopkinson – Author. Ich bin ausserdem auf Google+ und Goodreads. Oder hinterlasst einen Kommentar auf meinem Blog. Ich versuche immer, so rasch wie möglich zu antworten.

Was ist dein absolutes Lieblingsbuch?
Das ist eine schwierige Frage, weil es so viele sind. Die Narnia Bücher und Grimms Märchen gehören ganz sicher dazu.

Herzlichen Dank, Elizabeth, dass du uns eine Idee davon vermittelt hast, was das Schreiben und deine Bücher dir bedeuten. Ich fand SILVERHANDS absolute Spitze (kann es jedem, der spannende historische Romane liebt wärmstens empfehlen), und ich freue mich jetzt schon darauf, in der nahen Zukunft mehr von dir lesen zu können.

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