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02.08.2014

Serena und die Johanniter (Teil 6)

Grosser Hafen, Malta, Anfang März 1565

Sobald die Galeere angelegt hatte, sandte der Kapitän eine Nachricht an den Grossmeister, dass er eine wichtige Botschaft für ihn habe. Später, auf ihrem Weg zum Palast, wurden die Ritter von vielen Schaulustigen am Strassenrand begrüsst.

Bald flogen die Fragen nur so von Kopf zu Kopf. Wer war dieses Mädchen, das die Männer begleitete? War sie ein Geschenk an den Grossmeister, eine Prinzessin, ein Bote?

Serena musste mit den anderen zusammen vor dem Grossmeisterpalast warten. Nur der Kapitän wurde eingelassen. Sie war froh, Jerome an ihrer Seite zu haben. Die Einheimischen beäugten sie neugierig.

Sie schnappte einige Gerüchte über sie auf, die bereits die Runde machten. Serena hätte darüber lachen müssen, wäre sie sich nicht so ausgestellt vorgekommen.

Grossmeister Jean Parisot de la Valette, wie Jerome aus der Provence, war ein weiser und mutiger Anführer. Er hatte ein Netzwerk von Spionen im ottomanischen Lager, das bis in den Topkapi Palast in Istanbul hineinreichte.

Die Nachricht einer entwischten Botschaft, wie wichtig sie auch sein mochte, brachte ihn nicht aus der Ruhe. Soviel konnte der Kapitän seinen Männern berichten, als er den Palast verliess.

Da kamen ein Mann und eine Dame in teuer aussehender Kleidung auf den Kapitän zu. Die Menge machte respektvoll Platz.

"War Eure Reise erfolgreich?", fragte der Mann.

Der Kapitän verbeugte sich leicht. "Ich grüsse Euch, Graf Manducas. Wir können uns nicht beschweren."

"Wer ist dieses Mädchen, das Ihr mitgebracht habt?"
(Fortsetzung folgt)

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