Cookies

This site uses cookies, for example to provide statistics, or to enable you to post comments. If you don't want that, please, adjust your personal browser to block cookies. (If you do so, the site might not run smoothly anymore.)
I apologise for any inconvenience.

Diese Seite verwendet Cookies, z.B. zum Erstellen von Statistiken, aber auch, um das Posten von Kommentaren zu ermöglichen. Ist dies unerwünscht, bitte den persönlichen Browser so einstellen, dass Cookies blockiert werden. (Es könnte sein, dass dadurch die Seite nicht reibungslos läuft.)
Ich entschuldige mich für eventuelle Unannehmlichkeiten.

05.07.2014

Serena und die Johanniter (Teil 4)

"Hier", sagte der Junge und reichte Serena eine silberne Trinkschale. "Du musst durstig sein. Ich weiss nicht, ob du unsere Sprache verstehst. Ich heisse Jerome. Ich werde mich um dich kümmern solange du bei uns an Bord bist."

Serena nahm die Schale und leerte sie. Das Wasser schmeckte wunderbar. Dann sah sie sich um. "Wo sind die anderen? Wo ist Fatima?"

Die Männer um sie herum sahen zu Boden und scharrten mit den Füssen. Schliesslich legte Jerome eine Hand auf ihre Schulter, sah den Ritter an, der sein Einverständnis nickte, und sagte: "Wir haben ausser dir niemanden gefunden."

"Was?"
"Du bist die einzige Überlebende. Es tut uns leid."

Serena wurde schwindlig. Sie wäre hart auf die Planken aufgeschlagen, hätten sie der Ritter und Jerome nicht aufgefangen. Dann erinnerte sie sich an etwas und setzte sich mit einem Ruck wieder auf.

"Da muss ein kleines Boot davongerudert sein. Der Kapitän sprengte das Schiff, um sein Entkommen zu sichern. Ich habe sie zufälligerweise belauscht. Sie führen eine Nachricht an den Sultan mit sich."

Das Gesicht der Ritters wurde hart. Er stand auf, zeigte auf einen der maltesischen Männer und befahl: "Du, ab in den Ausguck. Steuermann, fang an zu kreuzen. Immer in Richtung Zypern. Wir müssen ein Schiff finden!"
(Fortsetzung folgt)

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen