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17.05.2014

Serena und die Johanniter (Teil 3)

Serena sprang auf und rannte an Deck, Fatima hinter sich herzerrend.

Sie kletterten auf die Reling und sprangen ins Meer. Der Sommer war noch weit, das Wasser wie eisige Nadeln. Der Stoff ihrer voluminösen Gewänder sog das Wasser auf, wurde schwer und behinderte ihre Bewegungen.

Serena hatte sich gerade zurück an die Oberfläche gekämpft, als die Explosion das Handelsschiff auseinanderriss. Die Luft war wie flüssiges Feuer. Stücke der Fracht, Planken und leblose Körper regneten hernieder. Innert Minuten lehnte sich das Wrack zur Seite, sank wie ein Stein. Ein Fass tauchte einige Meter von Serena entfernt auf. Mit letzter Kraft schwamm sie darauf zu und klammerte sich fest.
In ihrem Kopf war ein furchtbares Pochen und das Licht tat ihren Augen weh.

"Da, sie kommt zu sich. Macht Platz, Männer", sagte eine tiefe Stimme. Der Mann sprach fliessendes Maltesisch, aber mit einem Akzent, den sie nicht einordnen konnte.

Serena wuchtete ihre Augen auf. Sie lag auf dem hölzernen Deck der Johanniter Galeere. Männer in leichter Rüstung und einige, die wie Fischer angezogen waren, starrten auf sie herunter. Ein Junge, der in ihrem Alter sein mochte, und ein Mann kauerten neben ihr. Über seiner Rüstung trug der Mann ein schwarzes Cape mit dem weissen Kreuz der Ritter von Malta. Der Junge trug eine schlichte Uniform mit dem gleichen Emblem.
(Fortsetzung folgt)

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