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12.04.2014

Serena und die Johanniter (Teil 1)

Mittelmeer, Anfang März 1565

Das Ottomainische Handelsschiff hatte keine Chance. Die Galeere der Ritter war besser bewaffnet und hatte die viel stärkere Besatzung. Also wählte der Ottomanische Kapitän die Flucht. Aber er hatte nur die Kraft seiner Segel, während die Galeere zusätzlich durch Ruder angetrieben wurde.

Serena stand an Deck, klammerte sich an ein Seil. Schreiende Männer schwärmten herum.

"Was tust du da?", brüllte sie einer der Matrosen an. "Verschwinde! Lass und unsere Arbeit machen."

Serena gefiel es gar nicht unter Deck. Die Luft war heiss, feucht und roch nach Salz, Algen und den geladenen Gewürzen. Von dieser Mischung wurde ihr übel. Sie gehorchte nur, weil die hektische Aktivität an Deck und die Möglichkeit einer Schlacht sie ängstigten.

Serena stieg die schmale Treppe hinunter, blieb stockstill stehen. Zwei Männer unterhielten sich flüsternd.
"Die Christenhunde werden uns fangen. Kein Zweifel."

"Was machen wir mit der Nachricht? Zerstören?"

"Nein. Sie ist zu wichtig. Sie muss den Sultan erreichen. Nimm ein Boot, zwei Mann und Verpflegung. Verschwindet. Niemand wird es in der Verwirrung bemerken. Ich gehe zur Pulverkammer und sprenge das Schiff. Wartet auf mich. Ich springe über Bord sobald alles erledigt ist."

Serena musste ihren Mund mit beiden Händen bedecken, um nicht zu schreien. Dieser Mann plante, sie alle umzubringen!
(Fortsetzung folgt)

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