Cookies

This site uses cookies, for example to provide statistics, or to enable you to post comments. If you don't want that, please, adjust your personal browser to block cookies. (If you do so, the site might not run smoothly anymore.)
I apologise for any inconvenience.

Diese Seite verwendet Cookies, z.B. zum Erstellen von Statistiken, aber auch, um das Posten von Kommentaren zu ermöglichen. Ist dies unerwünscht, bitte den persönlichen Browser so einstellen, dass Cookies blockiert werden. (Es könnte sein, dass dadurch die Seite nicht reibungslos läuft.)
Ich entschuldige mich für eventuelle Unannehmlichkeiten.

02.02.2014

Die Schottische Autorin Sarah Reid beantwortet 13 Fragen


Ich freue mich, einen "Blog Hop" zwischen der Schottischen Autorin Sarah Reid (Pseudonym Sarah Wallace), und mir vorzustellen. Sarahs neuste Bücher wurden letztes Jahr veröffentlicht; ein weiteres folgt nächstens. Ihr könnt Euch meine Antworten zu ihren Fragen unter  http://shreid2013.wordpress.com ansehen.

Wie viele meiner schreibenden Freunde traf ich Sarah an der "Swanwick Writers' Summer School". Von Anfang an faszinierte mich diese wunderbare, energiegeladene Frau, die sich nicht fürchtet, die technologischen Möglichkeiten, die sich uns Schreibenden heute bieten, auszuprobieren. Sie hat sich selber das Bloggen und E-Publishing beigebracht.

Nur schade, dass ihr wundervoller Schottischer Akzent, so anders als mein Schweizer Platt, geschrieben nicht zum Tragen kommt.

Die wichtigste Frage zuerst – wann wird Dein nächstes Buch erscheinen?

2013 habe ich zwei e-Reader auf Amazon veröffentlicht und ein drittes wird im Februar 2014 erscheinen. Das erste war "Murder at the Tannery" (Mord in der Gerberei), das zweite "Body in a Bag" (Leiche in einem Beutel), und das neuste ist "Unscrewed" (Gelöst).

 
Warum hast Du mit Schreiben begonnen? Gab es ein spezielles Ereignis, das Dich angestachelt hat?
Ich habe schon immer Tagebuch geführt und irgendwie wurde aus der Idee, Kurzgeschichten zu veröffentliche, Realität, als ich die ersten an das Frauenmagazin "The People's Friend" schickte. Dies fiel damit zusammen,
dass ich von meinem Beruf als Lehrerin zurücktrat und in Rente ging; ich würde also viel freie Zeit haben. Schreiben war die Gelegenheit, etwas zu tun, was mir gefällt.

Welches Genre schreibst Du?

Ich bevorzuge den Krimi, wo ich meine Fantasie benutzen kann, um mir vorzustellen, wie Menschen in gewissen Situationen reagieren. Anders ausgedrückt, herauszufinden, wie sie ticken. Das ist faszinierend. Ich wende das auch auf die anderen Figuren in meinen Geschichten an – wie reagieren sie, wenn sie ihre Angehörigen furchtbar zugerichtet vorfinden? Und wie wird das ihr Leben verändern?

Was fordert Dich mehr heraus, das Erfinden oder das Verputzen einer Geschichte?

Das Ausdenken einer neuen Geschichte mit einem neuen roten Faden, einer neuen Umgebung und neuen Charakteren ist viel härter, als das Verputzen. Ich beginne mit dem Überarbeiten, wenn das erste Kapitel fertig ist – dann hast du etwas, woran du arbeiten kannst.

Hast du einen Liebling unter Deinen Büchern/Geschichten, und warum?

Meine Erstveröffentlichung, "Murder at the Tannery", enthält Elemente aus meiner Vergangenheit. Die Orte sind mir vertraut, und die Charaktere stammen aus jener Zeit; also neige ich dazu, jenes zu bevorzugen. Aber mein zweites, "Body in a Bag", enthält auch Dinge aus meinem Leben. Ich liebe es zu mahlen, und die Hauptfigur ist Kunstlehrer. In beiden mag ich die Idee, dass der Mörder seine gerechte Strafe erhält.

Wie integrierst Du das Schreiben in Deinen Tagesablauf?

Früher schrieb ich von vier Uhr morgens für etwa eine Stunde und ging dann zurück ins Bett. Aber zu jener Zeit schaffte ich nur 400 Worte am Tag. Jetzt schaffe ich manchmal über 1000, wenn ich nachmittags schreibe und den Text dann nachts auf den Computer übertrage. Dass bedeutet, ich schreibe, nachdem ich morgens ausgegangen bin, und ich entspannt und in Stimmung bin. Und es ist wichtig für mich, einen Arbeitstag abgeschlossen zu haben, bevor ich mit den nächsten 1000 Worten beginne.

Falls Du je das Genre wechseln möchtest, was würdest Du gerne schreiben?
Eine schwierige Frage. Ich habe mir überlegt, für Jugendliche zu schreiben, bin aber nicht sicher, ob ich, trotz meiner fünf Grosskinder im Teenager-Alter, genug Bezug zu ihnen habe. Ihre Welt ist so anders zu jener, in der ich aufgewachsen bin. Aber es wäre möglich, wenn ich nur wirklich wollte.

Welcher Deiner Sinne ist bei der Geburt einer Idee am meisten gefordert?

Als ich mir "Body in a Bag" ausdachte, stellte ich mir vor, wie eine Leiche in einem blauen, durchsichtigen Plastikbeutel aussehen würde, und wie sie wohl nach einer Woche darin riechen würde. Würde sie noch steif sein und sich kalt anfühlen? Ich sah auch die See vor mir, wie die Wellen an den dunklen Strand schlagen, während man das Geräusch eines Spatens mit dem ein Grab ausgehoben wird hört.

Besuchst Du im Zusammenhang mit dem Schreiben irgendwelche Veranstaltungen?

Das Hauptereignis des Jahres sind die sieben Tage, in denen ich die "Swanwick Writers' Summer School" in Derbyshire besuche. Ich treffe Gleichgesinnte mit denselben Zielen. Ich besuche Kurse, die mein Schreiben fördern und mir neue Einblicke gewähren. Der Höhepunkt jedes Tages ist die Rednerin/der Redner am Abend, wenn wir zuhören können, wie sie oder er ihre/seine Position in der Schreibwelt erlangten.

Gehörst Du Schreib-Organisationen an?

Ich pflegte jede Woche eine Schreibgruppe zu besuchen, aber nach etwa sechs Jahren wechselten sie das Lokal zu einem weiter weg vom Bahnhof, und das wurde zu umständlich für mich.

Wie wichtig ist Leserfeedback für Dich?

Ich stufe es als sehr wichtig ein. Wenn ich Leser-Kritiken auf Amazon lese, bin ich zufrieden, wenn ich denke, alles richtig gemacht zu haben. Und wenn sie sich über etwas beschweren, nehme ich das ernst, weil es so etwas wie den perfekten Autoren ja nicht gibt. Man will sich verbessern und eine Art, das zu schaffen, ist, den Lesern zuzuhören.

Wie können Dich Leser erreichen?

Am einfachsten kann man mich über meinen Blog erreichen – http://shreid2013.wordpress.com . Jegliche Fragen oder Kommentare kann man am Seitenende im Kommentar-Kästchen hinterlegen, und ich antworte, sobald ich mich eingeloggt habe.

Welches ist Dein absolutes Lieblingsbuch?

Noch eine schwierige Frage. Über die Jahre habe ich unzählige Bücher gelesen. Ich erinnere mich an Anita Shreves Buch "All That He Ever Wanted"(Alles, Was Er Je Wollte). Ich habe es nie vergessen, weil die Hauptfigur alles hätte haben können, aber durch seine Eifersucht alles verdarb.
Ein weiteres war Val McDermids "The Torment of Others"(In Deutsch erschienen als "Tödliche Worte"). Ich habe nie vergessen, auf welche Art der Mörder seine Verbrechen beging.
Einige Bücher hinterlassen ein unauslöschliches Zeichen, andere vergisst man innert einer Woche.

Vielen Dank, Sarah, dass Du uns einen Einblick in Dein Autoren-Leben gewährt hast. Wir freuen uns darauf, bald mehr von Dir zu hören. Und viel Glück mit der bevorstehenden Publikation von "Unscrewed". Ich weiss, dass Du einige fantastische Kritiken für "Murder at the Tannery" und "Body in a Bag" hattest und bin sicher, dass Deine Fans bereits mit dem Finger auf dem "Kaufen" Icon warten.


 

 

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen