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03.11.2013

Steve Jenkins beantwortet 12 Fragen

Der englische Autor, den ich diesmal interviewe, schreibt Thriller für junge Erwachsene; ein Genre, das besonders schwer zu erobern ist. Der mutige Mann, der es trotzdem versucht, ist Steve Jenkins, dessen zwei Jugend-Thriller auf Amazon Kindle zu finden sind (Links unten). Ich lernte Steve vor einigen Jahren an der "Swanwick Writers' Summer School" kennen. Er ist ein eifriger und analytischer Leser, ein toller Autor, und ich bin froh, dass er mir mit einem meiner Projekte hilft.

Die wichtigste Frage zuerst, Steve: Wann wird Dein nächstes Buch erscheinen?

Zwei meiner Bücher, PAYBACK und BLIND SPOT, sind bereits erhältlich. Man kann sie über Amazon Kindle bestellen. Mein neustes Buch ist gerade soweit bereit, dass ich es meinem Agenten schicken kann. Es gibt also noch kein Veröffentlichungsdatum.

Warum hast Du mit Schreiben begonnen? Gab es ein spezielles Ereignis, das Dich
angestachelt hat? 
In der einen oder anderen Form habe ich immer schon geschrieben. Schon als Kind habe ich mich immer mit selbsterfundenen Geschichten unterhalten, auch wenn ich die nie aufschrieb.

In welchem Genre schreibst Du?

Normalerweise Thriller. Ich habe eine Idee für ein Fantasy/Horror Buch am köcheln. Das ist aber noch tief in der Planungsphase und wird vielleicht nie realisiert.

Was fordert Dich mehr heraus, das Erfinden oder das Verputzen einer Geschichte?

Ganz klar das Erfinden einer Geschichte. Es gibt eine Theorie, wonach es zwei ganz unterschiedliche Arten von Schriftstellern gibt – jene, die mehr Ideen haben, als sie verarbeiten können, die oft denken, neue Geschichten drängeln sich bereits vor, während sie noch an der gegenwärtigen arbeiten; und jene, die eher im eigenen Garten eine Ölquelle entdecken, als eine brillante Idee. Und für die müssen sie erst noch mühsam mit einem Plastiklöffel durch eine Betonschicht buddeln!
Ich gehöre definitiv zur zweiten Gruppe.

Hast du einen Liebling unter Deinen Büchern/Geschichten, und warum?

Ich bin nicht sicher, ob "Liebling" das richtige Wort ist. Meine Bücher sind beide Thriller, aber in unterschiedlichen Stilen. PAYBACK ist in der ersten Person erzählt und deshalb unmittelbarer und etwas schneller. BLIND SPOT ist konventioneller mit mehreren Blickwinkeln. Der Stil von PAYBACK erlaubte es mir, vollständig in den Kopf meiner Hauptfigur einzudringen, und das mochte ich. Also habe ich vielleicht eine Schwäche für PAYBACK. Aber es wäre übertrieben, es mein Lieblingsbuch zu nennen.

Wie integrierst Du das Schreiben in Deinen Tagesablauf?

Ich kann mich extrem glücklich schätzen, Vollzeit schreiben zu können. Also abgesehen vom Haushalt, Auslieferungen etc. muss ich nur mit meinen eigenen Verzögerungstaktiken fertig werden.

Falls Du je das Genre wechseln möchtest, was würdest Du gerne schreiben?

Krimis wären was für mich. Und wie ich schon sagte, spiele ich mit der Idee für einen Fantasy/Horror Roman.

Besuchst Du im Zusammenhang mit dem Schreiben irgendwelche Veranstaltungen?

Die letzten paar Jahre besuchte ich die "Writers' Summer School" in Swanwick. Das ist eine unglaubliche Woche im August, wenn sich Autoren aller Richtungen und Erfahrungsstufen treffen, um zu lernen, zu unterrichten, zu netzwerken und Spass zu haben. Vom blutigen Anfänger zum internationalen Bestseller und alles dazwischen, alles vermischt.
Früher im Jahr war ich bei "Crime and Publishment" in Schottland. Es war das erste Mal, dass diese Veranstaltung abgehalten wurde, aber nächstes Jahr findet sie definitiv wieder statt, und man kann bereits jetzt buchen. Wie der Name sagt, ist es eine reine Krimi Veranstaltung, aber Thriller sind eingeschlossen.
Ich gehe auch zu jeglichen Literaturfestivals, die terminlich möglich sind, speziell ans "Edinburgh Book Festival" und das "Morley Literary Festival".

Gehörst Du Schreib-Organisationen an?

Die "Swanwick Writers' School" hat Mitglieder, nicht nur Besucher, und ich bin ein Mitglied.

Wie wichtig ist Leserfeedback für Dich?

Sehr wichtig. Es sind die Leser, für die wir das alles machen. Natürlich sind Autoren auch Leser, und wir müssen Bücher schreiben, die wir selber lesen würden. Aber wenn wir nur für uns selber schrieben, wären die Bücher wohl nicht so gut. Es würde etwas fehlen. Ein Buch ist etwas, das eng zwischen Autor und Leser geteilt wird. Die Verbindung funktioniert in beide Richtungen.

Wie können Dich Leser erreichen?

Ich bin auf Facebook und Twitter (@SMJAuthor)

Welches ist Dein absolutes Lieblingsbuch?

Eine gewaltige Frage! Wenn ich eins auswählen muss, wäre es wohl die Bibel. Es ist wahrscheinlich das einzige Buch, das Dich genauer liest als Du das Buch.

Vielen Dank, dass Du uns einen so detaillierten Einblick in Dein Schreiber-Dasein gewährt hast, Steve. Wir halten Dir für Dein jetziges Projekt die Daumen und freuen uns darauf, bald mehr von Dir lesen zu können.

 

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