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22.09.2013

Was sonst los war...

Was für eine Woche! So vollgestopft, dass ich, um die Posts nicht zu überladen, in drei Teilen erzählen werde.

Es fing am Samstag, 14. September an. Ich war eingeladen worden, an der Kulturnacht Region Lengnau Büren, in der MediothekLengnau zu lesen. Gebucht waren zwei mal 30 Minuten. Von vorn herein stand fest, dass die eine Lesung aus "Mord in Switzerland" sein würde. Es wäre aber nett, wurde mir gesagt, wenn ich auch aus einem anderen Projekt lesen und erzählen könnte. Also schlug ich vor, die Anthologie "Alois und Auguste- Geschichten über das Vergessen"  (A&A) mit einzubeziehen.
"A&A" wurde zum 10-jährigen Bestehen einer Alzheimer Klinik in Auftrag gegeben. Zuerst las ich fünf Minuten, erzählte dann den Werdegang der Anthologie, und wie ich dazu gekommen war, mitmachen zu dürfen. Danach gab es eine weitere kurze Lesung. 30 Minuten mögen knapp erscheinen, aber im Rahmen der Kulturnacht, war es ideal. Es blieb sogar Zeit, Fragen zu beantworten.
Diese Lesungen waren für mich aus einem weiteren Grund denkwürdig. Weil Lengnau unser Nachbardorf ist, durfte ich einige bekannte Gesichter erwarten. Schon auf dem Weg in die Mediothek begegneten mir drei Freunde, die mir ankündigten, sie kämen in meine Lesung. Zum ersten Mal waren ausserdem meine Eltern dabei. Meine Schwester war so lieb und half mir beim Bücherverkauf.
Vor Lesungen bin ich immer nervös, aber zu wissen,

dass so viele Leute im Publikum sitzen würden, die mir teuer sind, brachte mich an den Rand der Panik. Da half es auch nichts, dass mir meine Freunde versicherten, sie seien gekommen, um mich zu tragen. Ich entgegnete, dass es eben etwas anderes sei, ob die Möglichkeit besteht, sich vor einer Horde Fremder lächerlich zu machen, oder vor Menschen, die einem nahe stehen. Bei den ersten Sätzen war ich sicher, dass der ganze Raum meinen Herzschlag hören konnte. Aber dann setzte die Magie ein (oder nennt man das heute Adrenalin?) und ich konnte die Welle der Unterstützung, die mir meine Freunde versprochen hatten, tatsächlich fühlen.

Im zweiten Teil las ich aus "Mord in Switzerland". Die Unterstützung des Appenzeller Verlags war einmal mehr grandios. Für die Werbung stellten sie mir kostenlos eine Anzahl dieses Plakats zur Verfügung.

Die Lesung war gut besucht. Wir mussten zusätzliche Stühle aufstellen. Meine Eltern blieben, unterstützt durch weitere Bekannte. Auch meine ehemalige Lehrmeisterin, die ich seit Jahren nicht mehr gesehen hatte, kam. Und prompt schlug die Nervosität wieder zu! Doch auch dieses Publikum war äusserst wohlwollend.

Erneut las ich für fünf Minuten, erzählte über die Entstehung und las danach nochmals einen Auszug. Vielleicht bedingt durch das Thema, kamen bei der zweiten Lesung keine Fragen. Die Zuschauer gingen jedoch lächelnd an die nächste Veranstaltung, und ich hatte wieder einmal überlebt. Ein Erfolg, also.
Lengnau wird bald abermals von mir heimgesucht. Am 30. September und 07. Oktober darf ich im Rahmen des Ferienpasses einen Krimi Workshop für Schulkinder leiten. Ich freue mich riesig darauf! Aber schon jetzt weiss ich, dass mich die Nervosität an der ersten Ecke nach dem Bahnhof anspringen wird.  

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