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05.05.2013

Interview mit der Englischen Autorin Maggie Cobbett

Ich freue mich, diesmal ein "Blog-Hüpfen" mit der Englischen Autorin Maggie Cobbett vorzustellen. Wie so viele schreibende Freunde, lernte ich Maggie vor einigen Jahren an der "Swanwick Writers' Summer School" kennen. Sie hat kürzlich die Kurzkrimisammlung "Anyone for Murder?" als E-Book veröffentlicht. Eine unterhaltsame Sammlung, welche die Vielseitigkeit des Genres und der Autorin demonstriert.

Ihr könnt mehr über Maggie auf ihrer Website www.maggiecobbett.co.uk erfahren, wie auch die Antworten zu den Fragen, die sie mir gestellt hat.

Wir würden gern etwas über Deine Motivation erfahren, Maggie. Warum hast Du mit dem Schreiben angefangen? Gab es ein spezielles Ereignis, das Dich angestachelt hat?

Solange ich mich erinnern kann, schreibe ich. Jedoch habe ich seit meiner Entscheidung, den Lehrerberuf aufzugeben und stattdessen als Fernseh-Statistin zu arbeiten, viel mehr Zeit dafür.

Welches Genre schreibst Du?

Es ist mir unmöglich, mich auf ein Genre zu beschränken; was ein Segen und ein Fluch sein mag. Meine Kurzgeschichten reichen von

Krimis – von denen einige in meinem E-Book "Anyone for Murder?" zu finden sind – bis zu Romantischen Erzählungen. Aber ich schreibe auch Artikel, Rezensionen und ab und zu ein Gedicht und arbeite an einem Roman, der seiner Fertigstellung entgegen sieht.

Was findest Du schwieriger, Dir eine Geschichte auszudenken oder sie zurechtzufeilen?

Das Ausdenken der Geschichte ist am schwierigsten. Wenn ich mich erst an den Computer setze, fliessen die Worte nur so aus mir heraus und, als frühere Sprachlehrerin, habe ich ein gutes Auge für Rechtschreibung, Grammatik und Syntax. Es kann jedoch schwierig sein, meine Ideen in die verlangte Wort-Zahl zu quetschen. Wie die meisten Autoren hasse ich es, "meine Schätzchen zu ermorden". (Anmerkung K.B: "To murder your darlings" ist ein Ausdruck, der von englischsprachigen Autoren verwendet wird, um zu zeigen, wie hart es sein kann, den schwer erarbeiteten Text zu kürzen.)

Hast Du einen Favoriten unter Deinen Geschichten und warum?

Meine Lieblingsgeschichte schrieb ich für einen Wettbewerb in "Writers' News". Die Hauptfigur sollte ein Mädchen mit dem Namen Mary sein, die den Abwasch hasst. Zu der Zeit hatten mich Nachrichtenbeiträge über Afrikanische Kinder, die nach Grossbritannien verkauft werden und hier zu einem Leben in Monotonie verdammt sind, sehr bewegt. Also findet sich meine Mary am Waschbecken eines Londoner Bordells wieder. Die Geschichte kann in meiner Sammlung "Had We But World Enough" nachgelesen werden.

Wie integrierst Du das Schreiben in Deinen Tagesablauf?

Ich widme ihm so viel Zeit wie irgend möglich. Oft leidet mein Haushalt darunter. Ausserhalb meiner Wohnung habe ich immer ein Notizbuch zur Hand und nutze jede Gelegenheit, Ideen hinzukritzeln. Die langen Pausen, wenn ich auf "meine" Szenen warte, sind ideal dafür.

Welcher Deiner Sinne ist beim ersten Funken einer Idee am meisten beteiligt?

Wahrscheinlich meine Ohren, die meine Antennen sind. Sie schalten auf "hoch wachsam", sobald sie eine interessante Anekdote wahrnehmen.

Gehst Du im Zusammenhang mit dem Schreiben zu irgendwelchen Anlässen?

Seit 2006, als mir ein Sonnet zum Thema Freundschaft einen Gratisplatz an der " Writers' Summer School" in Swanwick einbrachte, gehe ich jedes Jahr dorthin. Ich war auch schon an Literaturfestivals in Bath, Malton und Scarborough und am "Old Peculier Crime Writing Festival" in Harrogate. (Anmerkung K.B.: NB mit einem Ticket, das Du beim Schreibwettbewerb jenes Crime Festivals gewonnen hast. Die Geschichte ist in "Anyone for Murder?" nachzulesen.)

Gehörst Du irgendwelchen Schreiborganisationen an?

Im Moment bin ich Präsidentin der "Ripon Writers' Group", die NAWG angeschlossen ist (Anmerkung K.B. National Association of Writers' Groups, Nationale Vereinigung der Schreib-Gruppen in Grossbritannien). Und ich mache auch bei mehreren online Autoren-Foren mit.

Wie wichtig ist Dir Leserfeedback?

Sehr wichtig, und ich habe mich ausserordentlich über die Rückmeldungen zu meinen E-Books gefreut.

Wie können dich die Leser erreichen?

Über meine Website www.maggiecobbett.co.uk

Welches ist Dein absolutes Lieblingsbuch?

Das ist eine sehr schwierige Frage und, um absolut ehrlich zu sein, kann meine Antwort von Tag zu Tag ändern. Ganz oben auf der Liste steht jedoch sicherlich "Little Women" von Louisa May Alcott. Die Figur der Jo March hat Generationen von Mädchen inspiriert, selber mit dem Schreiben zu beginnen.

Danke, dass Du uns einen Einblick in Dein Leben als Autorin gegeben hast, Maggie. Wir werden Dich im Auge behalten und auf Deine nächste Veröffentlichung warten. Ich freue mich schon auf einen "Tee auf dem Rasen" mit Dir nächsten August.

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