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22.08.2012

Das Geheimnis der venezianischen Perlen (Teil 27)

"Wie meinst du das?" Nicky war Feuer und Flamme und nicht gewillt, ihre Verschwörungs-theorie so einfach aufzugeben.

"So berühmter Schmuck wie die Luardi Perlen sind nicht leicht zu verkaufen. Zu heiss für einen gewöhnlichen Hehler. Der Diebstahl war wahrscheinlich bestellt."

"Da fällt mir was ein", sagte Chris. "Beim Check-in wurde unser Gepäck gründlich durch-sucht. Wir mussten sogar durch einen Metalldetektor. Damals wusste ich nicht warum. Aber hätte jemand den Schmuck bei sich gehabt, wäre er gefunden worden. Ich sah, dass Mrs Nuzzolo ein zweites Mal durch den Detektor musste, weil er pfiff."

Ehemalige Befestigungsmauer des Star Castle

Er erzählte alles im Detail und fuhr fort: "Die Nuzzolos können das Kollier nicht haben. Wo immer die Luardi Perlen sind, es ist Kilometer weit weg von hier."

"Nein. Sie sind hier." Nicky schlug mit der Faust auf den Tisch.

"Wieso bist du so sicher?"

"Nenn es weibliche Intuition."

"Hör zu", versuchte Chris sie zu überzeugen. "Nehmen wir an, du hast recht. Nehmen wir an, die Nuzzolos haben mit dem Verschwinden der Perlen zu tun. Nehmen wir weiter an, wir gehen zu Polizei und teilen ihnen unsere Beobachtungen mit.
Nehmen wir an, sie glauben uns, gehen zu den Nuzzolos, befragen sie und durchsuchen ihr Zimmer… Denkst du, die Beute liegt offen herum? Die Nuzzolos werden alles abstreiten und die Polizei annehmen, wir hätten einen dummen Streich gespielt. Wir sind Kinder! Wir müssen unsere Behauptungen beweisen; mehr noch als Erwachsene."

"Chris hat recht", sagte Daniel.

"Dann können wir gar nichts tun?", fragte Nicky.

Chris antwortete: "Wir können unsere Augen offen halten. Vielleicht machen sie einen Fehler."

"Ha!", rief Nicky. "Dann glaubst du also, dass sie mit drin stecken."

Chris zuckte die Schultern, wollte nichts zugeben. "Ein Detektivabenteuer würde unsere Ferien schon aufpeppen."

"Aber lasst uns zuerst etwas anderes in Angriff nehmen, das genauso wichtig ist", sagte Daniel. "Was ist mit diesen Sandwiches? Ich bin am Verhungern."
(Fortsetzung folgt)
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