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13.06.2012

Das Geheimnis der venezianischen Perlen (Teil 20)

Wegen der rutschigen Bodenmatten, stellte Daniel einen der hölzernen Liegestühle an den Beckenrand. Mit seiner fleischfarbenen Prothese, Ledermanschette am oberen Ende, sah er aus wie ein Androide. Anscheinend ohne die geringsten Hemmungen, als wär's ein Schuh, zog er die Prothese aus, legte sie auf einen Stuhl, setzte sich auf den Beckenrand und liess sich ins Wasser gleiten.

Da war nichts Ekliges an Daniels Bein. Es hörte einfach einige Zentimeter unterhalb des Knies auf, und da waren Narben. Nicky und Chris mussten an das scharfe Metall des Autobodens denken.


Daniel war ein glänzender Schwimmer und es fiel Chris nicht leicht, ihn im Wettschwimmen zu schlagen. Nicky sass auf dem Beckenrand und beobachtete die zwei. Sie hatte es lange vorher aufgegeben, sich mit den beiden zu messen. Zwei Gestalten, die aussen am Glashaus vorbei gingen, erregten ihre Aufmerksamkeit. Sie stand auf und wischte die angelaufene Scheibe mit dem Arm blank.

"He, Jungs!", rief sie. "Die Nuzzolos sind gerade hier vorbei gegangen."

"Ach ja, das habe ich vergessen, euch zu sagen." Daniel zog sich auf den Beckenrand. "Ich sah sie gestern im Speisesaal. Ich glaube, sie wohnen in einem der Schloss Zimmer. Sie machten einem Kellner das Leben schwer, weil angeblich etwas mit dem Wein nicht stimmte."

Nicky beobachtete das Paar immer noch durch den kleinen klargewischten Klecks Scheibe.
"Das glaub' ich nicht!", rief sie. "Mister Stevenson hat sich gerade zu ihnen gesellt und spricht mit ihnen."

"Lass sehen", sagte Chris und kletterte aus dem Pool.

"Jetzt gehen sie zusammen fort. Mist! Ich kann sie nicht mehr sehen."

"Ich frage mich, worüber die geredet haben", sagte Chris und stierte durchs Glas.

Daniel zuckte die Schultern und glitt zurück ins Wasser. "Vielleicht diskutieren sie die Vorzüge von Robidogs."

Nicky und Chris lachten und schlossen sich ihrem Freund an.
(Fortsetzung folgt)

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