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29.04.2012

Das Geheimnis der venezianischen Perlen (Teil 16)

"Klar." Daniel grinste.
Unter der Jeans von Daniel fühlte Chris die Bänder und das Leder, von denen Daniel gesprochen hatte. Es war, als berühre er einen mit Stoff bedeckten Wanderstiefel. Schnell zog Chris seine Hand zurück.

"Cool!", meinte er. "Und du kannst wirklich alles machen?"

"Mein Orthopäde sagt, er kennt einen jungen Mann mit Beinprothese, der Fallschirm springt. Nur – ich gehe nicht oft schwimmen. Die Leute starren mich an, wenn sie die Prothese sehen, und erst recht, wenn ich sie abnehmen muss, um ins Wasser zu gehen. Das mag ich nicht. Wenn ich angezogen bin, sehe ich aus, wie jeder andere auch."

"Warum hast du das den zwei Jungen nicht erklärt?", fragte Nicky. "Es hätte dir eine Menge Ärger erspart."

"Warum sollte ich? Ich wollte einfach mein Buch lesen. Man kann nicht Leute anfeinden, weil sie nicht die selben Dinge mögen."

"Ja", sagte Chris. "Warum solltest du ihnen sagen, dass du anders bist, wenn sie es von sich aus gar nicht merken würden?"

"Seid ihr auch so durstig wie ich?", fragte Nicky. "Lasst uns im Café etwas trinken. Kommst du mit, Daniel?"

"Klar."

Also gingen sie zum Dorfzentrum zurück. Das Café befand sich neben der Post. Zur Mittagszeit lockte es die Touristen mit seinen "Cornish Pasties", einer Pasteten-Spezialität, und am Nachmittag mit Cream Teas. Eingedeckt mit einer grossen Cola und einem Stück Kuchen war es leicht zu reden. Bald erzählten Nicky und Chris ihrem neuen Freund von ihrem Treffen mit den Nuzzolos, dem Geheimnis um den manchmal bissigen Hund und dem General.

"Er sagt, er arbeite für eine Versicherung, aber das ist kaum zu glauben", erklärte Nicky. "Es würde mich nicht überraschen, wenn er einen Posten im Innenministerium hätte. So stellt man sich einen Boss von James Bond vor, nicht wahr, Chris?"
Postoffice and Café

(To be continued)



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