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29.03.2012

Das Geheimnis der venezianischen Perlen (Teil 12)

"Wahrscheinlich lernt dieser Streber in den Ferien, um an seiner schickimicki Privatschule angeben zu können."
"Kann ich bitte mein Buch zurückhaben?", fragte der Blonde, stand auf und langte danach.

"Nimm's dir, wenn du kannst", zog ihn der andere auf.

Er warf das Buch über den Kopf des Jungen seinem Kollegen Sommersprosse zu, der fing es auf und sagte: "Er denkt wahrscheinlich, wir seien nicht gut genug für ihn."

Als der Blonde auf ihn zukam, warf er das Buch seinem Freund zurück.

"Klar. Mit Leuten, die so komisches Zeug lesen, weiss man nie."

Wieder flog das Buch zurück. Nach einigen weitern Versuchen, gab der Blonde auf.

"Das ist mir zu blöd!
Warum geht ihr nicht auf eure Radtour bevor der Nachmittag vorbei ist und lasst mich in Ruhe lesen?"

"Oouh! Der Herr wird wütend."

"Hilfe, Mamma. Ich habe Angst", lachte Sommersprosse.

Beide Jungen waren grösser als er, trotzdem machte der Blonde zwei, drei Schritte auf denjenigen, der das Buch hielt zu. Sommersprosse gesellte sich zu seinem Freund, der hielt das Buch in seiner ausgestreckten Hand, weg von seinem Besitzer.

"Sag das magische Wort", sang er.

"Was?"

"Wenn du lieb fragst, gebe ich's vielleicht zurück."

"Also wirklich…", schnappte der Blonde mit vor Ärger gerötetem Gesicht. Er versuchte, sich zwischen seine Gegner zu schieben, und das Buch zu erreichen.

Sommersprosse packte ihn und hielt ihn zurück. Mit einer dramatischen Geste liess der andere das Buch fallen.

"Oh je!", reif er. "All dieses wertvolle Wissen im Staub."

"He, du! Hast du ein Problem?", unterbrach sie eine Mädchenstimme.
(Fortsetzung folgt)

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