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18.02.2012

Das Geheimnis der venezianischen Perlen (Teil 7)

"Hat er ja nicht richtig", antwortete Nicky während sie auf der Matratze auf und ab wippte. "Ausserdem will ich sie nicht beunruhigen. Aber seltsam sind sie schon, nicht?"

"Warum meinst du?"

Sie zuckte die Schultern. "Vielleicht ist es bloss, weil es mir schwer fällt, Leuten zu trauen, deren Name wie ein italienisches Dessert klingt."

Chris grinste.

"Wie lange bist du schon hier?", wollte er wissen.

"Seit Samstag. Ich bin froh, dass du gekommen bist. Es war so langweilig übers Wochenende. Die Kinder hier sind entweder zu jung oder zu alt, um mit ihnen zu spielen. Keine Ahnung, wo sie die Gleichaltrigen einsperren."

"Gibt es denn überhaupt etwas interessantes zu entdecken?"



"Klar! Da sind die super spannenden Dia-Shows im Kirchgemeindesaal und Bingo in den grösseren Hotels auf dem Garrison Hill jeden Dienstag. Ausserdem ..."

Chris starrte sie entgeistert an. Das war noch schlimmer, als er es sich vorgestellt hatte.

Doch dann lachte Nicky laut heraus: "Reingelegt! Aber im Ernst: jeden Freitag sind Gig Rennen, und die sollen spannend sein. Darauf freue ich mich. Dann sind da Strände, Felsen und Höhlen, und sogar Felsengräber kann man auskundschaften. Die Ausflüge zu den anderen Inseln sind auch nicht teuer. Kurz, jetzt, wo du da bist, werden die Ferien wahrscheinlich ganz passabel."

Chris seufzte. "Auf Felsengräber stehe ich nicht. Davon habe ich auf den Reisen mit meinem Vater schon mehr als genug gesehen."

"Oh! Erzähl!", bettelte Nicky. "Was für Gräber waren das?"

"Minoische in Kreta, etruskische in Norditalien, Dolmen in Cornwall. Warum fragst du? Ist das irgend eine morbide Masche von dir?"

"Geschichte interessiert mich eben", antwortete Nicky etwas widerstrebend.

"Hilfe!", stöhnte Chris. "Noch so ein Spinner."



Am nächsten Tag bat Chris seine Cousine, ihm Hugh Town zu zeigen. Die "Hauptstadt" der
Scilly Inseln befand sich auf einer Landenge und hatte zwei Strände. Zuerst sahen sie sich
Porthcressa an und schworen, trotz des eisigen Wassers bald dort schwimmen zu gehen. Dann hielten sie an einem Laden, der laut Werbeschild das beste Eis der Gegend verkaufte.

Bald darauf sassen sie Eiscreme schleckend am Hafen. Die "Scillonian", die Passagierfähre zwischen Penzance und St. Mary's, glitt vorbei. Sie bot einen atemberaubenden Anblick.

(Fortsetzung folgt)

Kommentare:

  1. spanend, lät zum weiterlesen ein

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  2. Herzlichen Dank für diesen positiven Kommentar, und willkommen als regelmässiger Leser auf meinem Blog!

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