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27.01.2012

Das Geheimnis der venezianischen Perlen (Teil 4)

"Hallo. Ich bin Nicky."

"Ähm... ja?"

"Deine Cousine Nicole", hakte sie nach. "Die Tochter deines Onkels aus London."

"Ach, ja. Klar."


Chris hätte sie im Leben nicht wieder erkannt. Sie hatten sich erst einmal getroffen, und das war vor
einer Ewigkeit gewesen. Verzweifelt suchte er nach einer schlauen Erwiderung. Er musste sich mit:

"Ich wusste gar nicht, dass du auch hier Ferien machst", zufrieden geben.

"Eigentlich wollten wir nach Frankreich, aber Mutter hat eine Grippe eingefangen. Also schickten sie
mich hierher."


Sie seufzten beide.




"Kommst du zurecht?"

"Klar. Ich habe nur den Rucksack dort."


Es war ein klarer Tag. Eine frische Brise wehte vom Meer. St. Mary's, die Hauptinsel des Archipels, war klein. Man schien alles mit einem Blick überschauen zu können. Trotzdem war der Heliport ein Stück von Hugh Town entfernt, wo sie wohnen würden.


"Gehen wir zu Fuss?", fragte Chris. Sein Rucksack war schwer.


"Nein", lachte Nicky. "Mike brachte mich her und hat versprochen, uns mit zurück zu nehmen. Er ist Fahrer für eines der grösseren Hotels und sehr nett. Du wirst sehen."


Erleichtert stellte Chris seinen Rucksack auf den Boden und sah sich genauer um. Der Rest des Heliports war viel moderner. Gleich hinter der gläsernen Eingangstür warteten noch zwei Leute auf ihre Fahrgelegenheit: Barbie und ihr Mann. Er stand in der Nähe eines Schalters und redete gestikulierend auf einen Angestellten ein. Sie streichelte süss lächelnd den Hund. Plötzlich schnappte sich der Mann seine Koffer und kam mit seiner Frau im Schlepptau auf Nicky und Chris zumarschiert.


"Idioten, allesamt!"


Ein paar Meter von den beiden entfernt liess er sein Gepäck auf den Boden plumpsen.


"Da bestellt man ein Taxi, aber kommt eins? Nein! Wie ich sagte... Trottel!"


"Schon in Ordnung, Caro", versuchte ihn seine Frau zu beruhigen.


In der Zwischenzeit rief Nicky dem Collie zu: "Hallo, mein Schöner. Ich liebe Hunde und sie mich", sagte sie zu Chris und ging in die Hocke. Sofort kam der Collie auf sie zu, sie hielt ihm ihre Hand zum Beschnuppern hin.


"Verschwinde! Sofort!"
(Fortsetzung folgt)

Dann deutete Nicky auf das fast leere Fliessband.

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