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07.01.2012

Das Geheimnis der venezianischen Perlen (Teil 2)

"Es könnte Ihr Gürtel sein", sagte eine Sicherheitsbeamtin.

Barbie sah auf die breite Goldkette um ihre Hüfte.

"Nehmen Sie ihn bitte ab und versuchen Sie's nochmal."

"Könnten Sie so lange meinen Hund halten?"

"Sicher."

Barbie übergab ihr Leine und Gürtel. Sie schritt durch den Detektor und zurück. Alles blieb
still.

"Danke", sagte die Sicherheitsbeamtin.

Barbie nickte und legte den Gürtel mit einem schiefen Lächeln wieder an.
Unterdessen waren auch ihre Koffer untersucht worden und sie erhielt die Schlüssel zurück.
Kurz darauf setzte sich Barbie neben Chris. Sie begann, ihren Hund zu streicheln, und ihm
kindische Sätze zuzugurren.

"Wie lächerlich, so mit einem Tier zu sprechen", dachte Chris.

Da wandte sich Barbie plötzlich an ihn: "Reist du armer Schatz etwa allein?"

"Unglaublich!", ereiferte sich Chris in Gedanken. "Als ob ich auch ein Haustier wäre!"
Trotzdem antwortete er höflich: "Ja, Madam."

"Du armes Ding!", rief sie. "Kleine Kinder sollten nicht allein reisen."

"Ich bin schon zwölf!" Chris kochte. Wieso behandelten manche Erwachsenen Kinder wie
Schwachköpfe?

Endlich war der Helikopter zum Einsteigen bereit. Barbie wurde wegen ihres Hundes zuerst
aufgerufen. Der Collie kam in einen vor ihrem Sitz auf den Boden geschraubten Käfig. Der
ältere Herr sass Chris gegenüber. Er tat immer noch so, als lese er Zeitung. Aber Chris
bemerkte, dass Barbie ihn sehr interessierte. Sein exakt gestutzter Schnurrbart, über dem
Zeitungsrand gerade noch zu sehen, zuckte bei jeder Bewegung ihrer eleganten Beine. Chris
hatte Mühe, sein breites Grinsen zu verbergen. Da fiel sein Blick auf die Schlagzeile.

ÜBERFALL ERSCHÜTTERT PENZANCE!
POLIZEI NACH VERSCHWINDEN BERÜHMTER PERLEN FASSUNGSLOS
(Fortsetzung folgt)

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