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01.01.2012

Das Geheimnis der venezianischen Perlen (Teil 1)

"Das Geheimnis der venezianischenPerlen"ist ein Krimi für 9-11-jährige. Er wird mein Blog eine ganze Weile dominieren. Damit ich niemanden langweile, bin ich für jeden Kommentar und jeden Click auf die Kurzmeinung Icons :-D und :-( dankbar.


1.) nickyadventure@myblog.com: Heute holte ich meinen Cousin, Chris, vom Heliport ab. Während wir auf Mike warteten, hatten wir eine schräge (und schmerzhafte) Begegnung mit einem seltsamen Ehepaar.


Wenn ihr die Wahl hättet, eure Ferien entweder mit einem Freund im französischen St.Tropez, oder mit eurer Grossmutter auf den Scilly Inseln zu verbringen, würde euch die Entscheidung wohl nicht schwer fallen. Schliesslich sind die "Scillies" eine Gruppe winziger, bewachsener Felsen im Meer vor der Südwestecke Englands sind. Der uncoolste Ferienort, den man sich denken kann.
Chris wusste, was er wollte. Seine Eltern leider auch. Und so war er unterwegs in die zweifellos langweiligsten Ferien aller Zeiten. Nicht einmal die Aussicht auf seinen ersten
Helikopterflug konnte ihn mit seinem Schicksal versöhnen.





Nach der Zugfahrt von Bern nach Zürich, dem Flug nach London und der fünfstündigen
Bahnfahrt nach Penzance in Cornwall, stand er erschöpft in der Schlange vor dem Check-in
Schalter und beobachtete, wie das Sicherheitspersonal jedes Gepäckstück durchsuchte.


"Seltsam", sagte die ältere Dame vor Chris zu ihrem Mann. "Jetzt sind wir schon so oft auf
die Scillies geflogen, und wurden noch nie so genau untersucht."


"Stimmt, Ethel", antwortete er. "Schau, die haben sogar einen Metalldetektor."
"Meinst du, das hat mit den Terroranschlägen der letzten Zeit zu tun?"


"Wohl kaum. Wir sind seither doch schon auf St. Mary's gewesen, erinnerst du dich? Und sie liessen uns einfach durch."
Chris interessierte es nicht, ob die Sicherheitsmassnahmen verstärkt worden waren und warum. Er wollte das Ganze schnell hinter sich bringen und an Bord gehen. Zum Glück war der Flug nicht ausgebucht. Die meisten Passagiere hatten bereits eingecheckt. In der Abflughalle setzte er sich in einen Plastikstuhl, sah seine Mitreisenden der Reihe nach an und seufzte.
Da gab es das ältere Ehepaar, deren Unterhaltung er mitbekommen hatte. Sie machten den Flug anscheinend so oft, dass sie die Namen der Crew-Mitglieder kannten. Ein etwa sechzigjähriger Mann im Massanzug mit einer beginnenden Glatze sass Zeitung lesend in der Nähe. Ein weiteres Ehepaar und ihre zwei Vorschulkinder, wahrscheinich auch Urlauber, waren damit beschäftigt, ihr Gepäck nach der Kontrolle zu schliessen.
"Meine Koffer durchsuchen? Warum denn?", schallte eine klare Frauenstimme durch den
Raum.


Alle drehten ihre Köpfe in Richtung Check-in Schalter. Die Dame war gross, schlank und ihre
Kleider schrieen Gucci und Armani. Mit ihrem langen, blonden Haar und dem pink Lippen-
stift erinnerte sie Chris an eine Barbie-Puppe. Der Collie an ihrer Seite hatte das buschigste
Fell, das Chris je gesehen hatte.


"Zu Ihrer eigenen Sicherheit, Madam", erklärte der Mann am Schalter.

"Wenn's nicht anders geht." Sie gab ihm einen Schlüsselbund. "Bedienen Sie sich."
Während der Mann herauszufinden versuchte, welcher Schlüssel in welches Schloss der verschiedenen Taschen passte, spazierte die Frau mit ihrem Hund durch den Metalldetektor. Ein lautes Pfeifen ertönte.
(Fortsetzung folgt)

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