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08.10.2011

DRACHENFEUER (Teil 2)

"Ich muss diesen Schluckauf los werden. Schnell!", dachte Rufus. "Aber wie?"
Er verbrachte den ganzen Morgen damit, all die Mittelchen auszuprobieren, die seit Generationen angewendet wurden: Er hielt den Atem an, bis seine Ohren pflaumenblau wurden. Er schluckte leer, bis sich sein Hals anfühlte, wie über eine Raspel fliessende Lava, und er zählte alle Mitagessen der letzten Woche auf.

"... Haggis... Ritter Kunibert... Blutwurst... Ein Minnesänger (wahrscheinlich war der Schuld an Rufus' Misere, so wie der gestottert hatte)... Kutteln... Ah! Er ist weg."

Jede Methode schien für eine Weile zu helfen. Doch sobald sich ein erleichtertes Lächeln über sein Gesicht zu breiten begann, fing der blöde Schluckauf wieder an. Schliesslich war nur noch ein Mittel übrig: Rufus musste sich erschrecken.

Leichter gesagt, als getan.

Rufus besuchte alle seine Freunde...
Das Einhorn, das See-Monster und die Wald Trolle, aber keinem gelang es, Rufus einen Schreck einzujagen; nicht einmal seiner Cousine Freya, obwohl sie den Ruf hatte, mit ihrem Aussehen Wackelpudding in Granit verwandeln zu können. Als letzten Ausweg beschloss Rufus, die Sumpf-Hexe zu besuchen.

Rufus war noch nie vorher so weit nach Süden gereist. Er musste nach dem Weg fragen. Doch weil er ein Drache war, rannten Leute und Tiere davon, bevor er überhaupt sagen konnte, was er von ihnen wollte. Sein Kopf fühlte sich an, wie eine Kombination aus Hammer und Amboss und er wusste, dass seine Körpertemperatur in die Höhe schoss, wie eine Lerche im Frühling.

Gerade, als er sich hinlegte und darauf vorbereitete, langsam in den Boden zu schmelzen, hörte Rufus eine Stimme:
"Mann! Du siehst furchtbar aus."

Rufus hob mühsam ein Augenlid und sah eine Maus vor seiner Schnauze stehen.
(Fortsetzung folgt)

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