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29.05.2016

Die Schweizer Autorin Christine Rothenbühler beantwortet 13 Fragen



Normalerweise stelle ich an dieser Stelle ein Blog-Hüpfen zwischen mir und einer anderen Autorin/ einem anderen Autoren vor. Wir interviewen uns dann jeweils gegenseitig. Aber diese Frau will ich Euch unbedingt vorstellen, auch wenn sie selber (noch) keinen Blog führt. 


Christine (Chrige) Rothenbühler, die Sagerin oder "Züpflifee", und ich lernten uns bei Anlässen von AUTILLUS und dem BSV-Bern kennen. Schnell wurde sie zu einer guten Freundin und Kraftspenderin. Wir treffen uns auch ausserhalb der Vereine ab und zu zum Leid klagen oder Erfolge feiern. 

Chrige hat sich dem Sagengut verschrieben und schreibt meistens (aber nicht nur) in Berner Mundart. Und sie lieferte auch gleich die Diktionär-Definition, die ich Euch nicht vorenthalten will: "Sagerin [’za(:)gerin], die; -, -nen: Geschichtendarstellerin, Erzählerin; Erschliesserin unvorstellbarer, verborgener Welten und unbeglaubtigter Ereignisse mittels Sprache und Körper; vgl. auch fr. 'sage' [βa:sch.] Weise; 'sage-femme' [βasch’fam; 'weise Frau'] Hebamme."

Also: viel Spass mit der Sagerin Chrige Rothenbühler.

Die wichtigste Frage zuerst, Christine: Woran arbeitest Du gerade und wann dürfen wir mit der nächsten Publikation von Dir rechnen?

"Die Welt der Züpflifée", eine Art Sagenthriller, der sich zwischen Himmel und Erde abspielt. Das Buch erscheint Ende 2016 im Knapp Verlag, Olten.


Warum hast Du angefangen zu schreiben? Gab es ein bestimmtes Ereignis, das Dich angestachelt hat?

Ich hatte als Kind mächtig Angst vor der Dunkelheit, allem voran vor der Nacht, und

22.05.2016

Die Venezianischen Perlen - Prolog (Teil 13)




Der Raum, den sie betraten, hatte cremefarbene Wände. Poster zeigten Buchten mit kristallklarem, türkisfarbenem Wasser, diversen Vogelarten und Menschen, die smaragdgrünen Küstenpfaden entlangwanderten, blühende Lupinen im Hintergrund. 

Bereits hatten die Gepäckbeauftragten begonnen, Koffer und Taschen durch eine mit Plastikstreifen bedeckte Öffnung zu bugsieren. 

Stevenson nahm seinen Koffer und wandte sich zum Gehen. Er stiess beinahe mit einem etwa zwölfjährigen Mädchen mit dunkelbraunem Pferdeschwanz zusammen. Während er noch eine Entschuldigung murmelte, registrierte er die Jeans des Mädchens, T-Shirt und lilafarbene, staubige Turnschuhe. Die Ecke eines dieser tragbaren Computer, ohne die Kids heutzutage nicht auszukommen schienen, guckte aus ihrer über die Schulter gehängten Jeans-Tasche.

Stevenson sah über das Mädchen hinweg. Seine Augen verengten sich. Dort stand eine weitere Person, die

14.05.2016

The Venetian Pearls (Prologue) - Part 13



The room they entered had cream-coloured walls. Posters showed coves with crystal-clear, turquoise water, different species of birds, and people walking along emerald-green coastal paths with blooming lupines in the background. 

Already, the luggage handlers were pushing in suitcases and bags through a hole covered with thick plastic strips. 

Stevenson took his suitcase and turned to go. He almost bumped into a girl of about twelve with a dark brown ponytail. While he was grunting an apology, he took in her jeans, T-shirt and lilac-coloured, dusty trainers. The edge of one of those portable computers the kids couldn't do without nowadays was poking out of the denim bag over her shoulder. 

Stevenson looked beyond the girl. His eyes narrowed.

08.05.2016

Die Venezianischen Perlen - Prolog (Teil 12)



Während des Flugs waren die Motoren so laut, dass die Passagiere schreien mussten, wenn sie miteinander sprechen wollten. 


Der Collie winselte die ganze Zeit, aber der Motorenlärm schluckte die meisten Geräusche. Barbie massierte fortwährend ihre Schläfen, als hätte sie Kopfschmerzen. Stevenson konnte sehen, dass der Junge den Flug genoss, so wie er durch die winzigen Fenster schaute und die anderen Passagiere beobachtete. 

Zwanzig Minuten später landete der Helikopter auf St. Mary's. Einer nach dem anderen überquerten die Passagiere das Rollfeld. Es war