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30.01.2016

Die Venezianischen Perlen - Prolog (Teil 8)



Der Junge direkt vor Stevenson machte einen müden Eindruck. Er war schlank und sah aus, als triebe er viel Sport. Seinen riesigen Rucksack zurechtrückend, fuhr sich der Junge immer wieder mit den Fingern durch das dunkle, gewellte Haar. Er schien allein zu reisen und umklammerte sein Ticket und einen Schweizer Pass so fest, als würden sie ihm jeden Moment entrissen.

Vor dem Jungen stand eine ältere, rundliche Frau, die nach Mottenkugeln roch. Ihr Mann war so mager, dass ihm seine Hose um die Beine schlotterte. Ein weiteres Ehepaar mit zwei Vorschulmädchen schloss jenseits des Kontrollpostens gerade die Reissverschlüsse seiner Koffer. Eines der Mädchen stopfte Eimer und Plastikschaufeln in einen rosa Rucksack, das Gesicht ernst vor Konzentration. 

Mt. St. Michael in der Nähe von Penzance
Da seine Verdächtigen immer noch nicht zu sehen waren,

24.01.2016

The Venetian Pearls - Prologue (Part 8)



The boy just in front of Stevenson looked tired. He was lean and had the built of somebody who did a lot of sport. 

Shouldering a bulky backpack, the boy passed the fingers of his left hand repeatedly through his dark, wavy hair. He seemed to be travelling alone and was clutching his ticket and a Swiss passport firmly in his other hand as if they might be snatched away from him any second.

In front of the boy stood an elderly, plump woman who smelled of mothballs. Her husband was so skinny that his trousers looked two sizes too big on him. 

Another couple with two pre-school girls were just zipping up their various bags after the control. One of the girls stuffed buckets and plastic shovels back into a pink backpack, her face grave with concentration. 

As his suspects were still nowhere to be seen,

16.01.2016

Die Venezianischen Perlen - Prolog (Teil 7)


"Sie waren äusserst hilfreich." Stevenson legte sich den Mantel bequemer zurecht. "Meine Firma schätzt Ihre Kooperation sehr. Auf Wiedersehen."

Stevenson erlaubte sich ein zufriedenes Lächeln, als er Trelawneys und Carters erstaunte Gesichter sah. Aus dem Augenwinkel bekam er gerade noch mit, wie der Chief Inspektor den Kopf schüttelte.



Als er die Abflughalle des Heliports betrat, sah sich Stevenson alle Personen genau an. Aber die Leute, die er suchte und von denen er wusste, dass sie sich Nuzzolo nannten, waren nicht zu entdecken. Die Helikopterpassagiere standen vor der Sicherheitskontrolle Schlange. 

Stevenson fächelte sich mit seinem Ticket Luft zu. Was für ein Glück, dass der nächste Flug nach St. Mary's auf die Scilly-Inseln nicht ausgebucht war.

09.01.2016

Was sonst los war...


Diese Woche kamen gleich zwei gute Nachrichten ins Haus geflattert. 

Die erste war dieses Heft mit den Kursausschreibungen für die Volkshochschule Region Grenchen. 


Damit ist es offiziell: Im März werde ich an drei Abenden einen Erwachsenenkurs "Krimi schreiben" leiten. Das Gerüst steht schon (na ja, so gut wie), und ich mache mich jetzt ans ausfeilen. Der Kurs soll Interessierten vor allem Lust aufs Krimischreiben vermitteln. Also plane ich vor allem genügend Zeit für Schreibübungen ein. Wie immer bei solchen Gelegenheiten, hängt alles von den Teilnehmern ab. Ich hoffe auf eine aufgestellte Truppe. – Eigentlich hoffe ich überhaupt, dass sich jemand anmelden wird. 

Die zweite Nachricht betrifft dies:


Ist das Cover nicht toll? Mord in Switzerland 2 (MiS2, wie die 18 Autoren es liebevoll nennen) wird im September erscheinen. Schon mal als Voranzeige: Am 20. September findet in der Buchhandlung Lüthy, an der Nidaugasse in Biel/Bienne, eine Deutsch/Französische Lesung aus MiS2 statt. Es lesen Susy Schmid (d), Cédric Segapelli (f) und ich (d). Sehen wir uns dort?